Der Menschliche Zweifel

Zweifeln ist menschlich. Der Mensch sucht gerne nach der Antwort auf die Frage „wo werde ich denn übers Ohr gehauen?“. Der Mensch will nichts selbst tun. Von Kindheit an geht er den Weg des geringsten Widerstandes. Ein Kind sagt: hilf mir das zu machen, tue dies, hole jenes, ziehe mich an, gib mir was zu essen. Au, meine Beinchen tun mir weh, au, meine Ärmchen tun mir auch weh, ich kann nichts machen, genug, ich bin müde geworden. „Ich“ hat das Kind gesagt, hören wir doch nicht dasselbe von einem Erwachsenen, nur in einem anderen Kontext?

Der Mensch strebt immer nach der Unterstützung, er möchte, dass alles auf Anhieb, leicht und einfach klappt, dass es keine Probleme gibt, dass jemand etwas anstatt seiner macht. Daher sagt man, der Mensch kann, ohne müde zu werden, einem anderen Menschen bei der Arbeit zusehen, möge er sich nur nicht anstrengen. Wie „angenehm“ ist es zu hören, dass man nichts zu tun hat. Setze dich bitte, ich mache alles anstatt deiner. Und als höchster Genuss: du hast nichts zu tun, wir werden alles auf die Schiene setzen. Man braucht solch eine Tablette einzunehmen und am Morgen wieder gesund erwachen. Und alle laufen herum und suchen nach dieser Tablette. Und wer so etwas anbietet, ist der richtigste, der beste und der hervorragendste Mensch.

Jeden Tag werden dem Menschen Hunderte von Heilungswegen angeboten und alle sagen, dass nur ihre Methode absolut richtig ist. Dutzende von „Weisen“ Professoren erklären die Wichtigkeit und Unbestreitbarkeit ihrer Methodiken.

Es entsteht eine logische Frage: wie kann man doch einen Narren von einem Weisen unterscheiden?

Wenn ein Weiser einem nur einen Teil erklärt, ohne damit anzufangen, wie das Ganze beschaffen ist, so steht ein Narr und kein Weiser vor einem. Wenn er nicht imstande ist, einem zu erklären, wie das Ganze funktioniert, alles zusammen, dann ist er ein Narr und kein Weiser. Wenn er nicht zeigt, wie das Ganze von einer Ursache abhängt, und behauptet trotzdem, alles geht von allein  oder infolge der Wechselwirkung zwischen den Teilen des Ganzen, so steht ein Narr und kein Weiser vor einem. Und wenn jemand, der nur isst und trinkt und keine eigene Praxis hat, sich einen Weisen nennt, so steht ein Narr und kein Weiser vor einem. Denn er kann ohne Praxis kaum etwas mit einem teilen.

Wer sich selbst ändern und seine Umwelt verändern möchte, dem rate ich mit sich selbst anzufangen!

Ist es nicht die höchste Zeit über das eigene Leben nachzudenken und die Verantwortung dafür zu übernehmen?

Es gibt keine unheilbaren Krankheiten, es gibt unheilbare Menschen

„Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur beim Lernen helfen“

Dabei steht Ihnen der Gelehrte und der Experte Doktor Psychosamologe Leonid Gudkin immer zur Hilfe.

 

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